Über uns

Burlesk ist eine glitzernd, schillernde Unterhaltungsshow. Diese Form des Tanzes findet seine Ursprünge bereits im späteren 19. Jahrhundert. Auf neckische Art und Weise wird mit den Reizen gespielt, indem man sich nach und nach entkleidet. Lediglich ohne völlig entblößt zu sein. Daher kann dies als Vorläufer des Striptease bezeichnet werden.

Von den 1920er bis 1940er Jahren hatte der Burlesk ein weltweites Hoch. Die Shows, welche die Reize der Weiblichkeit zeigten, von schlanken und rundlicheren Damen, waren Unterhaltung pur. Danach geriet diese Form des erotischen Tanzens beinahe in Vergessenheit. Seit den 1990er Jahren kann ein neuer Aufwärtstrend verzeichnet werden. Dieser ist bis heute weiter stetig gestiegen.

Besonders charakteristisch war für den Burlesk schon immer die auffällige Kostümierung der Tänzerinnen auf der Bühne. Mit viel Schimmer und Glitzer, auffällig geschminktem Gesicht und kokett frisierten Haaren treten auch kurvenreichere Künstlerinnen auf.

Durch die Wiederbelebung des Burlesks entstand eine neue Form, das New Burlesque (Neo – Burlesk). Basierend auf dem traditionellen Burlesk bietet die neue Form deutlich mehr Möglichkeiten. Über klassischen Tanz, Theaterinszenierung bis hin zu Comedy Einlagen ist alles vorhanden.

Seit 2005 gibt es ebenso eine Sonderform: Den Guerilla Burlesque. Hierbei wird spontan eine Show im öffentlichen Raum dargeboten. Es soll Menschen, die diese Form des Tanzens noch nicht kennen, den Burlesk näher bringen.

Unabhängig davon, welche Form des Burleskes performt wird, steht zumeist immer eine Geschichte im Hintergrund. Das Ausziehen und Erotische ist Nebensache. Die Show wird allerdings damit interessanter gemacht.

Nicht nur der Burlesk hat sich im Wandel der Zeit verändert. Die Tanzform hat auch die Künstler und Künstlerinnen verändert. So wurde schon aus so manch schüchternen Person eine selbstbewusste Performerin. Denn es wurde auf dem Weg zur Burlesktänzerin gelernt, den eigenen Körper und das eigene Wesen zu akzeptieren, respektieren und zu schätzen. Dies zeigte sich gleichermaßen bei jungen und reiferen Frauen.